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      PROGRAMM

Das «Häuschen» ist ein Phänomen. Wer es einmal entdeckt hat, schaut bei der nächsten Vorbeifahrt wieder und staunt: Es ist noch immer da! Für uns ist das Objekt eine Projektionsfläche, auch ein «Steigbügel», der uns hilft, auf- beziehungsweise einzusteigen in eine vielschichtige Auseinandersetzung. Wir wagen einen poetischen Blick auf Zerfall, beschäftigen uns mit Zeit und Vergänglichkeit, mit Mensch und Natur.

 

Der Steinbruch hinter dem Gebäude führt uns zu einem 170-jährigen Familienunternehmen und zum Verrucano. Das Gestein ist vor 300 bis 250 Millionen Jahren im Erdzeitalter Perm entstanden und zieht sich wie ein rötlich-violetter Faden durch die Erdgeschichte, als Kind kollidierender Urkontinente. Es reisst die Zeitachse der Erzählung auf, weitet den Blick so sehr, dass dieser weit über das Gebäude, über uns selbst, ja über die Menschheit hinausreicht.

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